Ueberbauung Sursee

Die Stadt Sursee ist ein wichtiges regionales Zentrum im Kanton Luzern. Sie hat sich in den letzten Jahrzehnten stark entwickelt, nicht nur im inneren Kern, sondern besonders auch im Bereich zwischen der Altstadt und dem Bahnhof. Im Zuge der Revision der Bau- und Zonenordnung und mit dem raumplanerischen Auftrag zur Verdichtung, ist auch deren Nutzungspotential gestiegen. Die Bauherrschaft hat auf dem Planungsperimeter an zentraler Lage in der Isebahn-Vorstadt einen Wettbewerb auf Einladung mit acht Architekturbüros durchgeführt.

Die geplante Überbauung besteht aus drei einzelnen Gebäuden, welche zusammen ein Ensemble aus unterschiedlich hohen Volumen bilden und mit den aufgespannten Aussenräumen eine hohe Aufenthaltsqualität generieren. Durch präzise volumetrische Rücksprünge und Auskragungen reagieren die gesetzten Baukörper auf die Umgebung.

Die mit hellen, pigmentierten Faserbetonplatten verkleidete Fassade vermittelt zusammen mit den bronzefarbenen Fensterrahmen und den in warmer Farbe gehaltenen ausstellbaren Sonnenschutzmarkisen, eine subtile Italianità, welche zum Flanieren und Cafe trinken einlädt. Gleichzeitig strahlen die Baukörper eine städtische Ruhe und wohltuende Distanz zu den unmittelbaren Nachbarn aus. Die vertikalen Lisenen bilden dabei die Tragstruktur und die innere Organisation der Räume entsprechend ihrer Nutzung ab.