Infrastruktur Swisscom Herdern, ZH

Man kennt das markante Gebäude mit den farbigen Lüftungsrohren bei der Autobahneinfahrt nach Zürich. Dieses heutige Swisscom-Gebäude ist ein Frühwerk des Zürcher Architekten Theo Hotz und ein Zeitzeuge der Industriearchitektur aus den Siebziger Jahren. 

Als Hauptstandort der Swisscom wird das Gebäude laufend erneuert und ausgebaut. Für Drittkunden bietet Swisscom hier umfangreiche DataCenter-Dienstleistungen an. Geschossweise wird darum das Innere des Gebäudes nach Ablauf der Lifecycles der Rechenzentrums-Generationen bis auf den Rohbau zurückgebaut, um das Raumprogramm und die Technik den sich verändernden Bedürfnissen der Kunden anzupassen.  

Die raffinierte Gebäudestruktur erlaubt es, auf den Geschossen flexible neue Nutzungen einzubauen. Die Infrastruktur ist durch die allseitige Platzierung mit Steigzonen gewährleistet, die Statik des Gebäudes ermöglicht freie Grundrisse mit nicht tragenden Wänden. Weiter gehören Doppelböden und abgehängte Decken als Installationszonen zum Basisausbau, genauso wie die konsequente Ausbildung von Brandabschnitten, Brandmeldeanlagen und Zutrittssystemen. Besondere Herausforderung für die Ausführung ist, dass diverse Projekte während laufendem Betrieb mit höchsten Anforderungen an Sicherheit und Sauberkeit umgesetzt werden müssen. Des Weiteren erfordert die hohe Projektdichte und rasche Umbaukadenz ein hohes Mass an Koordination und Vorraussicht.